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WDU-Streifen sorgen für mehr Ruhe und Ordnung in Genossenschaftsquartieren 

„Es ist bereits Stadtgespräch, dass unsere Mitarbeiter in den Abend- und Nachtstunden in den Wohngebieten der Wohnungsgenossenschaft unterwegs sind“, zieht Nico Bäsler, Geschäftsführer der WDU Dienstleistung GmbH, schon Anfang November ein erstes positives Fazit.

Die Genossenschaft hat das in Schwedt ansässige Sicherheitsunternehmen ab 1. Oktober dieses Jahres engagiert, um Rowdys und Schmierern Einhalt zu gebieten und das Sicherheitsgefühl der Mieter in allen Wohngebieten vor allem in den Nachtstunden zu stärken. Ein Vorgehen, das schon nach vier Wochen so viel Zuspruch fand, dass sich auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) diesen professionellen Quartiersrundgängen ab 1. Dezember anschließt. „Zudem laufen bereits Gespräche mit anderen Eberswalder Wohnungsunternehmen, die gleichfalls Interesse an diesem Projekt bekundeten, sodass der Streifendienst künftig noch ausgedehnt werden könnte“, betont Geschäftsführer Bäsler.
Nach Auskunft der eingesetzten Mitarbeiter, die auf ihrer Dienstkleidung den Aufdruck „Die Rundendreher der 1893“ tragen, verliefen die ersten vier bis fünf Wochen „ohne besondere Vorkommnisse“. Körperverletzungen, Belästigungen von Frauen oder Senioren sowie starken ruhestörenden Lärm stellten die Mitarbeiter nicht fest. Dabei dürfe Bäsler zufolge allerdings nicht vergessen werden, dass davon noch zwei Wochen Schulferien waren.
Den „Rundendrehern der 1893“ stachen vor allem im Brandenburgischen Viertel die vielen Falschparker ins Auge. Und dies in einem Quartier, in dem Parkplätze in relativ großer Anzahl vorhanden sind. „Einige Kraftfahrer stellen rücksichtslos Rettungsgassen für Feuerwehr, Notarzt und Polizei zu, die möglicherweise gar über Leben und Tod entscheiden können, nur weil sie zu faul sind, zwanzig Schritte weiter zu laufen.“

Ein weiteres Problem sind die Graffitis, die oft hohe Sachschäden vor allem an Fassaden verursachen. Erst unlängst wurden etwa zwei Meter große Schmierereien in der Frankfurter Allee im BV sowie in der Angermünder Straße in Finow entdeckt. „Diese Täter sind meist in Gruppen unterwegs. Sie auf frischer Tat zu stellen, ist schwierig“, räumt Nico Bäsler ein. Er setzt daher vor allem auf die abschreckende Wirkung und die steigende Wahrscheinlichkeit, von seinen Mitarbeitern ertappt zu werden. Ähnlich verhält es sich mit der illegalen Entsorgung von alten Sesseln, Stühlen und Tischen, die plötzlich im Wohngebiet „Beine bekommen“. Auch das haben die Rundendreher, die sich als nächtliche Kundenbetreuer der Genossenschaft verstehen, im Blick. 

Als sehr erfreulich bewertet Nico Bäsler, dass - nicht wie in anderen Städten - Anpöbeleien gegenüber seinen Mitarbeitern bisher gänzlich unterblieben. Im Gegenteil. Vor allem ältere Genossenschaftler hätten die Quartiersstreife schon direkt auf der Straße angesprochen und sich ausdrücklich bedankt, dass sie nachts unterwegs sind und damit für Ruhe und Ordnung sorgen. „Sie könnten dann ruhiger schlafen“, hieß es bei den Mietern.  

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